WOOG RIOTS

   

WOOG RIOTS
PASP

CD
VÖ: 02.10.2008
What´s So Funny About / SF 1966


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Antistars
Volker Beller
Akademiestr.6
34121 Kassel
Tel: 0561 701 39 65
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(Alle Fotos: Stefan Neubig)

 

WOOG RIOTS

PASP 

 

»People«, »Animals«, »Society« und »Places« – »PASP«. Das liest sich wie eine Bestandsaufnahme, eine Inventurliste oder wie der Versuch einer Enzyklopädie. Bei den WOOG RIOTS denkt man zuallererst an Spielfreude, ungetrübten Pop, Humor und Charme. Doch das ist nur die verführerische Oberfläche. Dahinter liefert »PASP« nichts Geringeres als einen Rundumschlag auf die gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit. Und die sind alles andere als rosig. 

Getreu dem Motto ihres Freundes Knarf Rellöm »Move your ass and your mind will follow« geht das zweite Album des deutsch-italienischen Duos nicht nur ein Schritt in Richtung Dancefloor, sondern bietet auch eine inhaltliche Verschärfung: Schluss mit Zuweisungen von wegen »niedliche Antifolk-Adepten«, wie anlässlich ihres Debüts oft zu lesen war. Antifolk ist Silvana Battisti und Marc Herbert nach wie vor wichtig als solidarisches Netzwerk, das zeigt, dass im Haifischbecken des Pop auch andere Umgangsformen möglich sind, nicht jedoch als stilistisches Korsett.  Die Verweise und Referenzen sind daher vielfältiger geworden, der Sound konzentrierter, der Ton direkter. Die alte Idee von Sly Stone, dass Agit-Pop keine Predigt sein muss, sondern funky sein kann, lebt hier wieder auf – wunderbar gespiegelt aus der Erfahrung von vier Jahrzehnten Popkultur heraus, in der die Elektro-Minimal-Ansätze von The Young Marble Giants ebenso Spuren hinterlassen haben wie Jonathan Richman, Bikini Kill und der Dance-Punk von »DFA«.  

Man muss nicht alle Referenzen (an die italienische Punkband CCCP, an The Fugs u.v.m.) erkennen, um zu bemerken, wie brillant hier mit möglichst klaren Sätzen, Slogans geradezu, der Status Quo umrissen wird: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Sexismus (»Art Museum«), die Lethargie von Enddreißigern, die nicht mehr vor die Tür gehen (»Living Room«), das Rollenverständnis von Müttern im Musikgeschäft (»Backstage Lemonade«, gemeinsam mit Kimya Dawson eingespielt) und die Absage gegenüber jeglicher Form von Patriotismus (»Paul McCartney«) – die

WOOG RIOTS finden für all das einfache, verführerisch verpackte Worte, die dem »Riot« im Namen voll und ganz gerecht werden. Auf einer erfolgreichen England -Tournee hat die Band ihre Stücke bereits vor einem begeisterten Publikum erprobt. Im Juni und Herbst 2008 folgt eine ausgiebige Deutschland-Tour. 

Martin Büsser

 

WOOG RIOTS sind: 
Silvana Battisti - Vocals, Gitarre, Stylophone, Percussion, Melodica,  
Säge, Omnichord, Mini-Casino

Marc Herbert  - Vocals, Gitarre 

 

Diskographie:

Singles

"King of Pop", 7" Vinyl Single (SF 9898), 2004 

Album

“Strangelove TV“, CD / LP (SF1898) 

und diverse Samplerbeiträge, u.a. auf  "Perverted by Mark E. - A Tribute to The Fall"  (ZickZack / ZZ 2008) 
 

 


Pressezitate WOOG RIOTS  : 
 

"Dieses Duo macht mit seinem Debütalbum und dreizehn hübschen kleinen Indie-Pop-Songs ziemlich Spaß. ... Verwandtschaftliche Beziehungen zu den Moldy Peaches und dem frühen Adam Green,... sind ohne Zweifel da." Thomas Bohnet, Spex 6/06 

"Nahezu jedes Lied ist so catchy wie Superkleber... Smash-Hits im Hosentaschen-format... Woog Riots sind eine der 3 ganz großen Überraschungen 2006!" Jetzt.de 

"Die Musik von Silvana Battisti und Marc Herbert erinnert an ein Sammelsurium der schönsten Folk-Brechungen der letzten 20 Jahre... wunderschön kurzweilige, musikalisch wie inhaltlich gehaltvolle und augenzwinkernde Weisen über das Dagegensein." Felix Scharlau, Intro 3/06 

"Mehr brauch ich nicht, aber auch nicht weniger." Karl Bruckmaier, BR 2 Zündfunk 

"Bei den Woog Riots werfen sie diverse Orgeln und Klampfen an, um das Fernsehen, die Kunst und die Musik der gesamten westlichen Welt zu verarbeiten. Mit Melodien, die man nicht mehr aus dem Ohr bekommt..." Christof Meueler, Junge Welt 

"Bubblegum-Country... federleicht und voller Ironie." Katrin Hildebrand, Musikexpress 4/06 

"Die Handwerker des selbsternannten DIY-Riot-Pops heißen Woog Riots. Ihr charmantes Lo-Fi Material könnte auch glatt aus New York kommen." Laut.de

 



 

 

 
   
 
 



 
 
   
 

 

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